Übungen gegen Handynacken

Übungen gegen Handynacken

Übungen gegen Handynacken in den eigenen vier Wänden

Ein Handy-Nacken ist im modernen Digitalzeitalter zur ,,normalen” körperlichen Begleiterscheinung geworden. Ob gesenkter Blick zum Handy, eingequetschter Telefonhörer zwischen Ohr und Schulter oder schwere Hängetasche – Verspannungen in der Muskulatur resultieren aus Fehlhaltungen und Überbelastungen im Bewegungsapparat. Auch Stress und seelische Probleme verhindern genügend Achtsamkeit gegenüber einer korrekten Haltung. Schon ein abwechslungsreicher Bewegungsablauf hilft, damit der Nackenbereich langfristig stabil und beweglich bleibt. Dazu sind unterstützende Begleitübungen, die die Muskeln kräftigen, sehr empfehlenswert.

Den Nackenbereich entlasten – eine hilfreiche Übung

Mit der folgenden Begleitübung können Sie Ihre Nackenmuskeln gezielt entspannen. Wir sprechen von “Begleitübung”, da eine Fehlstellung nicht durch Übungen behoben wird; die daraus resultierenden Verspannungen jedoch können – im Idealfall – durch gezielte Übungen temporär gelöst werden. Dafür ist nur wenig Aufwand nötig, der kurz und einfach handzuhaben ist.

Übung: Den Nacken passiv nach hinten drücken

Das bringt die Übung: Diese Übung mobilisiert den Nacken und ist besonders bei Problemen mit den Facettengelenken oder Bandscheiben im Halsbereich empfehlenswert.

So wird es richtig gemacht: Setzen Sie sich zuerst aufrecht hin. Der Rücken ist gerade und der Schulterbereich bleibt entspannt. Machen Sie den Hals möglichst lang. Der Abstand zwischen Schultern und Ohren sollte seine maximale Länge erreichen. Drücken Sie in dieser Position das Kinn mit den Fingern sanft nach hinten. Sie sollten die Dehnung da spüren, wo der Nackenbereich in den oberen Rücken übergeht.

Das sagen unsere Masters/Doctors of Chiropractic (USA): Für den maximalen Effekt halten Sie den Kopf gerade und vermeiden Sie, dass sich der Schulterbereich bei der Ausführung nach vorne bewegt.



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Mit welchen Tipps lässt sich ein Handynacken verhindern?

Zur Vorbeugung sind ein paar Schritte notwendig, die regelmäßig und einwandfrei ausgeführt werden sollten. Durch langfristige Achtsamkeit und Sorgfalt gegenüber dem eigenen Körper werden sich zukünftig mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Beschwerden mehr zeigen. Dafür eignen sich folgende Ratschläge.

Gelenkschonende Sportarten

Folgende Sportarten, bzw. Übungen schonen gleichzeitig die Gelenke und halten den Bewegungsapparat in Schwung:

  • Schwimmen, Wassergymnastik, Aqua-Jogging, Rudern
  • Laufen, Wandern und Spaziergänge
  • Radfahren
  • Bouldern und Klettern
  • Sich an einer horizontalen Stange hängen lassen
  • Yoga, Pilates, Tai-Chi

Bei zu wenig Bewegung wird die Knorpelschicht in den Gelenken unelastisch, wodurch Schmerzen durch die Reibung zwischen den Knochen verursacht werden. Mit mehr Abwechslung im Alltag können sämtliche Gelenke regelmäßig “geschmiert” werden.

Treppe statt Rolltreppe nutzen

Desto mehr Bewegung, umso wahrscheinlicher, dass sich nichts im Körper verschleißt. Das gilt auch am Arbeitsplatz, wenn es sich beispielsweise um einen Bürojob handelt. Statt Aufzug, Rolltreppe oder Auto zu benutzen, empfiehlt sich alles, wodurch die eigene Ausdauer verbessert wird und wodurch die Anzahl der Bewegungseinheiten gesteigert wird.

Richtige Sitzhaltung

Wenn Sie den Blick dauerhaft senken, um Computerarbeiten im Sitzen auszuführen oder auf das Handy zu schauen, führen diese monotonen Haltungen zu Verspannungen und Fehlstellungen. Im schlimmsten Fall kann es nach Jahren zu Verschleißerscheinungen kommen. Da können Pausen schon kleine Wunder wirken und nicht nur die Gelenke entlasten, sondern auch geistige Frische zurückbringen.

Durch eine falsche Kopfhaltung kann sich das Gewicht des Kopfes, welches ca. 5 Kilogramm beträgt, um das Fünffache steigern und enormen Druck auf die Halswirbelsäule ausüben.

Lockerungsübungen und Pausen

Die Nackenmuskulatur lässt sich durch mehrere Bewegungsabläufe entspannen. Dazu gehört das Vorsichtige kreisen lassen des Kopfes so wie die langsame nach Rechts- und Linksbewegung des Schädels. Dieser kann auch weit nach oben gestreckt werden, sodass die Schultern gleichzeitig nach unten fallen.

Pausen entspannen den Körper von seiner zuvor eingenommenen Haltung. Eine Auszeit ermöglicht zum Beispiel einen kurzen Zeitraum, in dem eine Lockerungsübung praktiziert werden kann.

Ganzheitlich denken

Die Kräftigung sämtlicher Muskelgruppen wie zum Beispiel der Rückenmuskulatur bei Rückenschmerzen trägt zum allgemeinen Wohlbefinden bei. Mit den richtigen Rückenübungen und Schulterübungen werden diese Körperregionen optimal unterstützt. So sollten auch gelenkschonende Sportarten nicht nur deshalb praktiziert werden, weil es in einer Körperregion schmerzt, sondern diese den gesamten Bewegungsapparat schonend in seinen Funktionen unterstützen.

Sind Nackenschmerzen bereits ein alltägliches Problem für Sie geworden? Wollen Sie den Ursachen ganz individuell auf den Grund gehen? Das Expertenteam von American Chiro Care weiß mit Rat und Tat auf Ihr persönliches Befinden einzugehen. Wenn Sie sich unseren Händen anvertrauen wollen, können Sie gerne telefonisch oder per Mail Kontakt zu uns aufnehmen.

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