Hier stellen wir Ihnen eine kleine Auswahl an Lebensmittel vor, die gesunde "Pflanzenpower" haben.

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte, wie z.B. Bohnen, Erbsen, Linsen, platzen vor Lignanen, Phytoöstrogene, die vielen Studien zufolge das Risiko auf "hormonempfindliche" Krebse wie Brustkrebs einschränken. Aufgrund ihres hohen Eiweißgehaltes sind sie ein wichtiger Bestandteil der menschlichen Ernährung. Insbesondere bei fleischarmer, vegetarischer und veganer Kost sind sie fast unverzichtbar. Daneben können Hülsenfrüchte durch ihren Anteil an komplexen Kohlenhydraten einen Beitrag zur Prävention des Diabetes mellitus bieten.

Soja

Sojabohnen gehören wie Erbsen und Linsen zu den Hülsenfrüchten. Soja hat einen hohen Gehalt an leicht verdaulichem Eiweiß (Sojaprotein), das alle vom Körper benötigten Aminosäuren enthält. Damit kann Soja Fleisch und Milch durchaus ebenbürtig ersetzen. Soja bildet die reichste bekannte Quelle von Phytoöstrogen, daneben mehrfach ungesättigte Fettsäuren (Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren), Mineralstoffe (v.a. Kalium, Magnesium, Eisen, Zink, Vitamine (Vitamin E, B-Vitamine, Folsäure, Vitamin K) und sekundäre Pflanzenstoffe (Phytosterine, Isoflavone). Für Asiaten ist Soja fester Bestandteil der täglichen Nahrung, dies bewirkt einen geringen Anteil an Herzinfarkte sowie bei den Frauen auffallend wenig Symptome in den Wechseljahren.

Kohl

Beim Gedanken an Brokkoli, Rosen- und Blumenkohl läuft den meisten von uns nicht das Wasser im Munde zusammen. Trotzdem gehören sie zu den stärksten Antikrebswaffen unseres Nahrungsarsenals. Vor allem Brokkoli ist da absoluter Spitzenreiter. "Eine natürliche präventive Chemotherapie" so wird der Kohl mit den grünen Röschen von Wissenschaftlern liebevoll genannt. Die im Brokkoli enthaltenen Phytochemikalien machen im ganzen Körper krebsabwendende Stoffe frei. Diese Stoffe verhindern, dass unsere Zellen angegriffen werden und blockieren auf direktem Weg das Wachstum von eventuellen Krebszellen.

Tomaten

Tomaten sind nicht nur kalorienarm, sie sind reich an den Vitaminen B1, B2, C und E, an Folsäure, sowie an Carotin, Mineralien und Fruchtsäuren. Damit unterstützen sie die Immunabwehr, wirken blutreinigend und unterstützen den Stoffwechsel nachhaltig. Tomaten verdanken dem Carotin Lycopen nicht nur ihre hübsche rote Farbe, sondern auch ihren krebspräventiven Effekt. Insbesondere, nachdem die Tomaten in Fett gedünstet wurden. Durch die hohen Temperaturen während des Herstellungsprozesses wird die Zellstruktur des Lycopens zertrümmert, sodass der Stoff leichter freikommt. Das Fett fördert die Aufnahme von Lypocen.

Olivenöl

Als fester Bestandteil in der mediterranen Küche hat Olivenöl viele wertvolle Eigenschaften. Durch einen hohen Anteil an ungesättigte Fettsäuren, einen Vitamin E Gehalt und verschiedenen Antioxidantien, ist Olivenöl ein vielseitiges Heilmittel. Es verhindert wie kein anderes Fett die Ablagerung von Cholesterin in den Gefäßwänden. So wirkt es vorbeugend bei Bluthochdruck oder dem gefürchteten Herzinfarkt.

Grüner Tee

Tee, nach Wasser das populärste Getränk der Welt, bildet eine Klasse für sich. Vor Tausenden von Jahren verwendeten die Chinesen ihn übrigens ausschließlich als Heilmittel. Vor allem grüner Tee aus Japan ist proppenvoll mit EGCG, ein wichtiges Polyphenol. Eine Vielzahl von Studien belegt inzwischen, dass der regelmäßige Konsum von grünem Tee viele gesundheitsfördernde und präventive Wirkungen hat. Insbesondere sind die positiven Effekte bei Adipositas, Diabetes, Entzündungen, Parkinson, Alzheimer und bei Herzerkrankungen zu beobachten.

Rotwein und Traubensaft

"Ein Schluck Rotwein ist Gegengift gen Tod. Viel Wein ist Gift für das Leben", sagt ein Persisches Sprichwort. Rotwein, insbesondere Spätburgunder, enthält sehr viele Polyphenole, vor allem Resveratrol. Dieses pflanzliche Hormon kann laut wissenschaftlichen Studien das Herzinfarktrisiko vermindern. Unvergorener Traubensaft hat einen hohen Anteil an Antioxidantien, die einen positiven Effekt auf den Blutdruck ausmachen, wie auch entzündungshemmend wirken.