Eine Mitarbeiterin erklärt und zeigt einem Patienten anhand eines Wirbelsäulenmodells Skoliose.

Chiropraktik als Behandlungsmethode bei Skoliose

Bei einer Skoliose handelt es sich um eine chronische Fehlstellung der Wirbelsäule. Betroffene, die unter Skoliose leiden, weisen eine seitliche Verbiegung oder Verkrümmung der Wirbelsäule auf. Die Wirbelsäule ist in einem solchen Fall dreidimensional verbogen und einzelne Wirbelkörper sind verdreht. Die Wirbelsäule kann sich sowohl nach links (linkskonkav) oder rechts (rechtskonkav) verbiegen. Eine Skoliose wird bei einer Verkrümmung der Wirbelsäule von mehr als 10° diagnostiziert. Betroffene, die unter einer Skoliose leiden, müssen sich einer ärztlichen Behandlung unterziehen, denn die Symptome bilden sich nicht von alleine zurück. Ohne Behandlung verschlimmert sich die Symptomatik, die Wirbelsäulenverkrümmung nimmt weiter zu und kann in schweren Fällen zu starken Rückenschmerzen und Atemproblemen führen.

Ursachen einer Skoliose

Warum es zu einer links- oder rechtsseitigen Fehlstellung der Wirbelsäule kommt, lässt sich oft nicht feststellen. Die Ursache bleibt oft unbekannt. In der Medizin wird im Allgemeinen zwischen einer idiopathischen und einer sekundären, symptomatischen Skoliose unterschieden:

  • Idiopathische Skoliose. Bei der idiopathischen Skoliose handelt es sich um die häufigste Form der Skoliose. Hierbei handelt es sich um eine angeborene Skoliose, für die sich keine genaue Ursache feststellen lässt. Es wird davon ausgegangen, dass eine Fehlsteuerung der Muskulatur, der Nerven oder des Stoffwechsels, zu einem veränderten Wachstumsverhalten der Wirbelkörper führt und dadurch einzelne Wirbelkörper ungleich wachsen und sich verdrehen. Die Deformation der Wirbelsäule entsteht meist im Wachstumsalter der Betroffenen und betrifft somit vor allem Kinder und Jugendliche. Diese tritt häufig im Alter zwischen 10 bis 16 Jahren auf, in dem die Kinder und Jugendlichen einen pubertären Wachstumsschub durchlaufen. Die idiopathische Skoliose tritt bei Mädchen weitaus häufiger auf als bei Jungen. Sie wird je nach Alter nochmals unterschieden.
  1. 0 bis 3 Jahre - infantile Skoliose
  2. 4 bis 10 Jahre - juvenile Skoliose
  3. ab 10 bis Ende der Wachstumsphase - adoleszente Skoliose
  • Sekundäre Skoliose. Eine sekundäre Skoliose ist eine im Laufe des Alters, durch Verschleiß oder Krankheit verursachtes Krankheitsbild. So kann eine Skoliose durch Vorerkrankungen der Wirbelsäule, durch Arthrose oder Osteoporose ausgelöst oder verstärkt werden. Darüber hinaus können Brüche der Wirbelkörper oder ein starkes Bewegungsdefizit mitunter zu einer Skoliose führen. Diese Art der Skoliose kann in jedem Alter auftreten.

Symptome einer Skoliose

Je nachdem wie weit die Wirbelsäulenverkrümmung fortgeschritten ist, kann die Symptomatik sehr unterschiedlich ausgeprägt sein. Eine leichte Form der Skoliose verursacht in den meisten Fällen keine direkten Schmerzen. Die Verbiegung der Wirbelsäule ist größtenteils optisch sichtbar, in ausgeprägterer Form sogar mit dem bloßen Auge deutlich zu erkennen, was von Betroffenen als optischer Makel empfunden wird. Rein optische Symptome einer Skoliose sind:

  • Asymmetrien im Rücken
  • Rippenbuckel
  • Schulterschiefstand
  • Beckenschiefstand
  • schräge Kopfhaltung
  • hervorstehende Schulterblätter

Die Fehlstellung der Wirbelsäule führt bei Betroffenen langfristig zu einer gekrümmten Haltung beim Gehen oder Sitzen. Mit fortschreitendem Krankheitsbild, ohne Behandlung entstehen neben den rein optischen Symptomen auch schmerzhafte Beschwerden. Die Fehlstellung der Wirbelsäule führt zu Verschleißerscheinungen an der Wirbelsäule, sodass viele Betroffene im höheren Lebensalter an Schulter-, Nacken- und Rückenschmerzen leiden. Da durch die Fehlstellung verschiedene Muskelgruppen ständig verspannt sind, können auch Kopfschmerzen oder Knie- und Gelenkschmerzen hinzukommen. In schwerwiegenden Krankheitsverläufen kann eine Skoliose sogar die Funktion der inneren Organe beeinflussen. In seltenen Fällen können Symptome wie Störungen von Lungen-, Herz- oder Nierenfunktion oder Atemprobleme entstehen.

Diagnose einer Skoliose

Eine leichte Form der Skoliose lässt sich nur sehr schwer erkennen. Der behandelnde Arzt führt zunächst eine körperliche Untersuchung durch und betrachtet Rücken und Wirbelsäulenform. Des Weiteren betrachtet der Arzt das Standbild des Patienten. Auf diese Weise versucht der behandelnde Arzt erste Asymmetrien im Rücken festzustellen, die auf eine Skoliose hinweisen. Beim Adams-Vorbeugetest neigt sich der Patient mit ausgestreckten Knien nach vorne. Bei dieser Diagnosemethode können typische Symptome wie der Rippenbuckel ersichtlich werden. Um einen schweren Verlauf einer Skoliose zu verhindern, ist eine frühzeitige Diagnose sehr wichtig. Betroffene, die entsprechende Symptomatiken aufweisen, werden mit Hilfe von Röntgenaufnahmen untersucht. Dabei wird eine großformatige Röntgenaufnahme der gesamten Lenden- und Brustwirbelsäule erstellt, um den Verformungs- und Schweregrad der Wirbelsäulenverkrümmung zu bestimmen. Aus der Röntgenaufnahme ermittelt der behandelnde Arzt mittels einer Winkelmessung (nach Cobb) die Stärke der Krümmung der Wirbelsäule des Patienten. Der Arzt unterscheidet dabei zwischen drei Schweregraden einer Skoliose und ordnet den jeweiligen Befund wie folgt ein:

  • Leichte Skoliose - Winkel von 10° bis 40°
  • Mittelschwere Skoliose - Winkel von 40° bis 50°
  • Schwere Skoliose - Winkel von 50° bis 80°

Ein Mitarbeiter zeigt auf einem Röntgenbild die Fehlstellung der Wirbelsäule.

Skoliose Behandlung mit amerikanischer Chiropraktik

Eine Skoliose lässt sich auf verschiedene Weise behandeln. Je nach Ursache, Alter oder Schweregrad werden Krankengymnastik, ein spezielles Korsett oder in schwerwiegenden Fällen eine Operation verordnet und durchgeführt. Da es sich bei der Skoliose um eine chronische Erkrankung handelt, zielen die Behandlungsmethoden darauf ab, einer weiteren Krümmung der Wirbelsäule entgegenzuwirken.

Neben den klassischen Behandlungsmethoden ist die amerikanische Chiropraktik eine weitere Behandlungsmethode, die sich bei der Schmerzbehandlung von Skoliose als besonders effektiv erweist. Die mit der Skoliose einhergehenden Symptome werden mittels chiropraktischer Behandlung reduziert. Ziel chiropraktischer Behandlungsmethoden ist es, eine schwerwiegende Skoliose zu verhindern und zu behandeln. Des Weiteren beugen regelmäßige Untersuchungen beim Chiropraktiker vor und tragen dazu bei, eine Verschlimmerung der Fehlstellung der Wirbelsäule zu stoppen.

Wenn Sie an einer Skoliose leiden, kann die professionelle amerikanische Chiropraktik dazu beitragen, Ihre Symptome zu lindern. Bei der chiropraktischen Behandlung stehen nicht nur die vorhandenen Symptome im Vordergrund, sondern der gesamte Mensch. Ziel ist es, die Ursachen der Beschwerden zu lokalisieren und zu beheben. Die Chiropraktik gibt die Impulse, die die Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren sollen. So kann eine ganzheitliche Behandlung des Patienten langfristig zur Behebung von Fehlfunktionen im Bewegungsapparat, im Nervensystem und in den Organen führen. Die Skoliose-Therapie mit der amerikanischen Chiropraktik ist eine angenehme und schmerzfreie Behandlungsmethode. Mit speziellen Instrumenten werden gezielte und sanfte Impulse an einzelne Wirbel abgegeben, sodass diese eine bestimmte Position einnehmen. Die verschiedenen Methoden zielen darauf ab, eine Stabilisierung des Beckens und der Wirbelsäule wiederherzustellen.

Die Dauer der Skoliose-Therapie mittels chiropraktischer Behandlungsmethoden kann recht unterschiedlich ausfallen und kann mehrere Behandlungen durch unsere versierten Chiropraktiker erfordern. Die chiropraktische Behandlung kann auch begleitend zur Krankengymnastik durchgeführt werden.

Vorsorge bei Skoliose

Je früher eine Skoliose festgestellt wird, desto erfolgreicher ist die Behandlung. Menschen die an Skoliose leiden, sollten vor allem darauf achten regelmäßig Sport zu treiben und spezielle rückenschonende Übungen durchzuführen, um die eigene Rückenmuskulatur zu stärken. Sportarten die sich besonders eignen, um die Rückenmuskulatur schonend zu stärken sind:

  • Schwimmen
  • Yoga
  • Pilates
  • Nordic Walking
  • Therapeutisches Reiten

Sportarten wie beispielsweise Bodybuilding, Gewichtheben, Squash oder Tennis sollten aufgrund der ruckartigen Stoß- und Drehbewegungen nicht ausgeführt werden. Passendes Schuhwerk und spezielle Einlagen sollten je nach Sportart verwendet werden, um weitere Fehlbelastungen der Wirbelsäule zu vermeiden.

Neben den sportlichen Aktivitäten sollten Sie Ihren Arbeitsplatz und Arbeitsalltag gesundheitsgerecht gestalten. Auch wenn Ihr Arbeitsalltag von langem Sitzen vor dem PC geprägt ist, sollten Sie darauf achten in Ihre Routine viel Abwechslung einzubauen. Ändern Sie beispielsweise Ihre Sitzposition und Sitzunterlage mehrmals am Tag. Bauen Sie Übungen zur Dehnung in Ihren Alltag mit ein. Der Abstand zwischen Schreibtisch und Stuhl sollte möglichst individuell angepasst werden. Auch das Übereinanderschlagen der Beine sollte vermieden werden, da diese Sitzposition vor allem bei einer vorhandenen Skoliose sehr ungesund ist. Achten Sie beim Tragen von schweren Gegenständen darauf, ihren Rücken nicht einseitig zu belasten.

Haben Sie noch konkrete Fragen zur Skoliose-Therapie mittels professioneller amerikanischer Chiropraktik oder benötigen Sie weitere Informationen zu unserer chiropraktischen Behandlung in unserer Praxis? Dann nehmen Sie noch heute mit uns per E-mail oder Telefon Kontakt auf! Wir von American Chiro Care besitzen langjährige Erfahrung im Bereich der professionellen amerikanischen Chiropraktik. Unser Team besteht aus versierten Doctors of Chiropractic, sowie Heilpraktikern. Wir helfen Ihnen gerne bei all Ihren Fragen und Problemen!

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