HWS-Syndrom Behandlung

Was genau ist ein HWS-Syndrom?

Das Halswirbelsäulen-Syndrom (HWS-Syndrom), auch bekannt unter der Bezeichnung Zervikalsyndrom, ist eine häufig vorkommende Erkrankung der Halswirbelsäule, bei der Beschwerden in ihrem Bereich oder von ihr ausgehend, vorliegen. Die Ursachen und Symptome eines HWS-Syndroms, wie Kopf- und Nackenschmerzen, können vielfältig sein und sind sowohl bezüglich ihrer Dauer als auch ihrer Intensität von Person zu Person unterschiedlich.

Ein normaler Tagesablauf ist für Betroffene mit Schmerzen, die von der Halswirbelsäule ausgehen, häufig nur eingeschränkt möglich. Ein erholsamer Schlaf ist in manchen Fällen sogar gar nicht mehr vorhanden. Die Halswirbelsäule umfasst die sieben ersten/oberen Wirbel der Wirbelsäule und ist für gewöhnlich sehr flexibel. Zwischen je zwei Wirbeln befindet sich eine Bandscheibe. Diese macht die Wirbel untereinander flexibel und dient außerdem als Dämpfer für Stöße, die von außen auf sie einwirken. Zwischen den Halswirbeln verlaufen Nerven – die Kommunikationskanäle des Körpers – welche Impulse vom Gehirn an das Gewebe, an die Muskulatur, an die Organe, also quasi an jede Zelle im Körper weiterleiten. Über die Nerven verläuft auch die Rückmeldung von jeder Zelle an das Gehirn. Eine Verletzung oder Fehlstellung einer oder mehrerer Halswirbel kann die Vermittlung jener Impulse stören oder gar blockieren, indem der Nerv, der zwischen den Halswirbeln über die Schulter zum Arm und zu den Händen verläuft, irritiert wird. 

Ursachen des HWS-Syndroms

Die Ursachen eines HWS-Syndroms lassen sich Dank der fortgeschrittenen Wissenschaft heutzutage schnell vom Arzt oder von Doctors of Chiropractic ausfindig machen. So lassen sich typische Symptome, wie Schmerzen, bei Patienten gezielter beheben, wodurch wiederum langfristig gute Behandlungserfolge eintreten.

Das HWS-Syndrom kann durch unterschiedliche Ursachen entstehen, bei denen es sich am häufigsten um nachfolgende handelt:

  • Übermäßiges Sitzen ohne Wechseln der Körperhaltung

  • Falsche Körperhaltung über längere Zeit, z.B. bei Computerarbeit 

  • Fehlhaltungen beim Schlafen durch ungünstige Kopfpolster und Matratzen

  • Bandscheibenvorfall im Bereich des Nackens

  • Große körperliche Anspannung, durch die sich die Muskeln verspannen und somit starken Druck auf die Wirbel und die Nervenbahnen ausgeübt wird

  • Arthrose oder andere Verschleißerscheinungen der Wirbel

  • Das Forcieren der Wirbelsäule durch einen plötzlichen kräftigen Ruck am Nacken durch schweres Heben, durch einen Sturz, durch schlechte Schlafhaltung oder durch eine drehende oder ziehende Bewegung des Armes

  • einen Autounfall, durch den ein Schleudertrauma entsteht

  • Stress, wodurch Verspannungen begünstigt werden

Symptome und Beschwerden bei HWS-Syndrom

Wenn die Halswirbelsäule (HWS) beispielsweise durch eine verspannte Nackenmuskulatur unbeweglich oder instabil geworden ist, kann es zu folgenden Beschwerden kommen:

  • Schmerzen im Bereich der Schulter und des Nackens, die eventuell bis in Arme und Hände ausstrahlen 

  • Kribbeln / Taubheit bis in die Fingerspitzen

  • Migräne

  • Kopfschmerzen

  • Schwindel / Gleichgewichtsstörungen

  • Ohrensausen / Tinnitus

  • Gesichtsschmerzen

  • Schluckbeschwerden

  • Bluthochdruck

  • Kiefergelenkprobleme

  • Akne

  • Sehstörungen

  • Konzentrationsmangel

  • Schilddrüsenprobleme

  • Tennisarm

  • Bandscheibenvorfälle

Oft ist die Ursache für das HWS-Syndrom eine Verschiebung oder Blockade in der Wirbelsäule. Dadurch kann sich die Muskulatur im Schulter- und Nackenbereich stark verspannen und es kommt zu unangenehmen Schmerzen in diesem Bereich. Nackenschmerzen sind daher eines der häufigsten Symptome des HWS-Syndroms.

Dauer des HWS-Syndroms

Die Dauer eines HWS-Syndroms hängt davon ab, ob es sich um ein akutes oder um ein chronisches HWS-Syndrom handelt. Von einem chronischen HWS-Syndrom spricht man, wenn dessen Symptome über einen Zeitraum von über drei Monaten anhalten. Ein akutes HWS-Syndrom dauert in der Regel bis zu drei Wochen, wobei die Therapie mit der amerikanischen Chiropraktik diesen Zeitraum erheblich reduzieren kann.

Dauer der Krankschreibung beim HWS-Syndrom

Die Dauer der Krankschreibung bei einem vorliegenden HWS-Syndrom unterscheidet sich von Patient zu Patient und kann von wenigen Tagen bis hin zu einigen Wochen reichen. Liegt (in seltenen Ausnahmefällen) ein unheilbares HWS-Syndrom vor und Sie können dadurch Ihren Beruf nur eingeschränkt oder gar nicht mehr ausüben, so besprechen Sie dies bitte mit Ihrem Arzt und lassen Sie sich über die eventuelle Notwendigkeit einer Umschulung beraten. 

HWS-Syndrom Behandlung mit amerikanischer Chiropraktik

Mittels amerikanischer Chiropraktik können Beschwerden im Bereich des Nackens, Kopfes, der Schultern, Arme und Hände erfolgreich behandelt werden. Die Behandlungen haben das Ziel, die fehlerhafte Körperhaltung zu korrigieren, die Beweglichkeit zu vergrößern und die Funktion der irritierten Nerven wiederherzustellen. Durch eine eingehende Untersuchung und eine gezielte Behandlung kann der Chiropraktor die Blockaden und die damit oftmals einhergehenden Schmerzen erfolgreich behandeln. Hierdurch wird der Nervenfluss wieder hergestellt und die Selbstheilungskräfte des Körpers werden reaktiviert und können wieder uneingeschränkt funktionieren. Unsere Doctors of Chiropractic geben Ihnen bei Bedarf gezielte Übungen zum Dehnen oder Kräftigen Ihres Körpers, um die Beweglichkeit des Schulter-Nacken-Gürtels zu optimieren und zu unterstützen.

Unsere Therapeuten wenden sorgfältig dosierten und kontrollierten Druck an, um die einzelnen Wirbelkörper behutsam wieder in die richtige Position zu bringen und somit die Nervenstörung im Nackenbereich zu mindern und zu korrigieren. Auf diese Weise kann Ihr Bewegungsapparat wieder zu seiner natürlichen Ausrichtung finden, die zu hohen Verspannungen der Muskel bilden sich zurück, bzw. die Nackenmuskulatur kann ihre stützende Funktion wieder korrekt ausführen und der Fluss ist wieder uneingeschränkt gewährleistet.

Übungen gegen Beschwerden an der Halswirbelsäule

Um vorhandene Beschwerden, wie Schmerzen und hartnäckige Verspannungen erfolgreich zu behandeln, werden wir Ihnen in der Therapie mit amerikanischer Chiropraktik wirksame Übungen zeigen, die Sie auch ganz einfach Zuhause durchführen können. Das ist wichtig und notwendig, um Behandlungserfolge langfristig zu erhalten und Beschwerden  wie Kopf- und Nackenschmerzen vorzubeugen. 

Sobald Sie in Ihrem Alltag feststellen, dass sich Verspannungen im Bereich der Halswirbelsäule bilden und bei Ihnen womöglich auch noch Schmerzen auslösen, können Sie auf die in der Therapie bei uns gezeigten Übungen zurückgreifen. Wir geben unseren Patienten verschiedenste, auf ihre Symptome angepasste, Übungen per Sofort-Hilfe mit auf den Weg. So kann Ihnen in Zukunft der Gang zum Arzt erspart bleiben und Sie haben wieder mehr Zeit für die schönen Dinge im Leben, die im Vorfeld gar nicht oder nur eingeschränkt möglich waren.

Haben Sie noch Fragen zu der Therapie des HWS-Syndroms mittels professioneller amerikanischen Chiropraktik? Dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf! Wir beraten Sie gerne!

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