Grippaler Infekt oder Grippe?

Winter-Zeit bedeutet Grippe-Zeit!
Daher ist es wichtig zu erkennen ob es sich um einen eher banalen grippalen Infekt handelt oder um die echte Grippe. Wir zeigen Ihnen die Unterschiede!

Die Grippe - auch als Virusgrippe oder Influenza bekannt - wird häufig fälschlicherweise mit vergleichsweise banalen Infekten in Verbindung gebracht. Dabei gibt es wesentliche Unterschiede. 
Die echte Grippe (Influenza) wird durch Influenzaviren - wobei drei Virentypen, nämlich Influenza A, B und C unterscheiden werden - hervorgerufen. Hat man sich erstmal infiziert, kommt es meist zu Beginn der Erkrankung zu einer akuten Infektion der oberen Atemwege mit trockenem Husten sowie abrupt einsetzendem, hohem Fieber, einhergehend mit Gelenks-, Glieder- und Halsschmerzen. Der Verlauf ist meist langwierig und kann sogar Wochen in Anspruch nehmen, bis der Betroffene wieder fit ist. Die viel diskutierte Grippeimpfung kann dem entgegenwirken.

Der grippale Infekt hingegen kommt meist schleichend und kündigt sich durch Symptome wie Halsschmerzen, Heiserkeit und einer laufenden Nase an. Ein leichter Anstieg der Körpertemperatur ist möglich. Oftmals braucht ein grippaler Infekt keine medizinische Abklärung, denn die Symptome werden meist nach einigen wenigen Tagen deutlich besser und nach einer Woche ist der Infekt meist auch schon wieder vorbei. Eine medizinische Präventivmaßnahme, wie die Impfung gegen Grippe, gibt es beim vergleichsweise banalen grippalen Infekt nicht.
Der Grund: Es gibt rund 250 verschiedene Virenarten, meist Rhinoviren, die zu Erkältungssymptomen führen.