Schleudertrauma

Ein Schleudertrauma oder Whiplash ist eine schnelle, forcierte Kopfbewegung von Kopf und Nacken. Meist ist die Ursache ein Autounfall (mit Seiten- oder Heckaufprall), aber auch ein Sturz oder ein Sportunfall können ein Schleudertrauma verursachen.

Durch die heftige Bewegung des Kopfes werden die Wirbel, Muskeln und Sehnen in kürzester Zeit extrem gebogen und überstreckt. Die Bandscheiben werden hierdurch sehr beansprucht. Diese Beschwerden bleiben am Anfang oft symptomlos und zeigen sich manchmal erst Monate nach dem Unfall.

Häufigste Beschwerde nach einem Schleudertrauma ist ein schmerzhafter, oft steifer Nacken. Darüber hinaus kann es zu weiteren Beschwerden kommen, wie:

  • Kraftverlust in den Armen
  • Schwindel / Gleichgewichtsstörungen
  • Übelkeit
  • Ohrgeräusche
  • verschlechterte Sehkraft / Flecken vor den Augen
  • Schlaf- und Konzentrationsstörungen

Nicht nur die Art, sondern auch das Ausmaß der Beschwerden variiert stark. Die Hälfte der Patienten ist innerhalb eines Monats kuriert, oft sind die Folgen auch so schwerwiegend, dass es mehrere Monate dauert, bis man wieder voll einsatzfähig ist.

Was können Sie tun, um einem Schleudertrauma vorzubeugen?

Stellen Sie die Kopfstütze im Auto so ein, dass die Oberseite der Kopfstütze auf gleicher Höhe mit Ihrem Kopf ist. Der Abstand zwischen Kopf und Kopfstütze sollte zudem weniger als 4 cm betragen. Ein Seitenairbag hilft ebenfalls bei der Vorbeugung eines Schleudertraumas.

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